LEATT BRACE

Dr. Leatt entwickelte die Idee des Nackenschutzes vor rund sechs Jahren, als er noch als Arzt in der Unfallchirurgie tätig war. Seit seinem 16. Lebensjahr fuhr er wettkampfmäßig Motorrad bis eines Tages ein anderer Fahrer mit relativ geringer Geschwindigkeit stürzte und sich dabei das Genick brach. Er war überzeugt, solch gravierende Verletzungen könne man verhindern und entwickelte den Nackenschutz "
Leatt Brace". Der im Spritzgussverfahren hergestellte und mit Glasfasern verstärkte Nackenschutz stellt eine Verbindung zwischen dem Helm und den Schultern her. Dadurch verringert er deutlich das Risiko einer gravierenden Verletzung, die in Folge unterschiedlicher Belastungen entstehen kann: Kopf vorwärts HYPERFLEXION, Kopf rückwärts HYPEREXTENSION, Kopf seitwärts LATERALE HYPEREXTENSION, Stauchung der Wirbelsäle AXIAL LOADING. Um den Tragekomfort zu erhöhen ist der Leatt Brace zum Teil mit weichen Schaumstoff überzogen. Es wird wie ein Kragen um den Hals gelegt und mit zusätzlichen Bändern fixiert. Die unter normalen Bedingungen benötigte Bewegungsfreiheit bleibt dem Fahrer jedoch erhalten.